Kamera Tests

Sony Alpha 6000 Test

Testbericht vom 23. Mai 2017

Immer kleiner und zugleich leistungsstärker sollen Kameras heutzutage sein. Doch nicht automatisch ist kleiner auch gleich besser, denn große Bildsensoren liefern fast immer auch eine höhere Bildqualität.

Daher hat Sony einen interessanten Weg eingeschlagen: erstaunlich kompakte Systemkameras mit relativ großen APS-C-Sensoren. Um herauszufinden, wie gut dieses Konzept aufgeht, habe ich mir die Sony Alpha 6000 für einen Test näher angesehen.

Sony Alpha 6000
Sony Alpha 6000

Testbericht Sony Alpha 6000

Lieferumfang

Testbild Sony Alpha 6000: Dschungel unterm Glasdach des Botanischen Gartens Erlangen
Dschungel unterm Glasdach des Botanischen Gartens Erlangen. Kamera: Sony Alpha 6000. Objektiv: SELP1650. Einstellungen: 16 mm, 1/125 Sek, f/5, ISO 100.

Ausstattung

Die Sony Alpha 6000 verfügt über einen Bildsensor im APS-C-Format mit einer Auflösung von 24 Megapixeln, Bilder werden im Seitenverhältnis 3:2 aufgenommen. Videos nimmt sie in Full-HD (1920 × 1080) auf und das mit bis zu 60 Bildern/s.

Der Empfindlichkeitsbereich erstreckt sich von ISO 100 bis 25.600 (bzw. 12.800 im Video-Modus).

Neben einem klappbaren 3-Zoll-Display auf der Rückseite (0,92 Megapixel, kein Touchscreen) verfügt die Alpha 6000 auch über einen elektronischen OLED-Sucher, welcher mit 1,44 Millionen Bildpunkten recht hoch auflöst.

Im kompakten Kunststoffgehäuse steckt zudem ein ausklappbarer Blitz und die Verbindung zu anderen Geräten ist per Wifi möglich.

Außerdem kann sie über einen Micro-USB-Anschluss an einen Computer angeschlossen werden oder per HDMI-Buchse (Typ-D) ein Videosignal ausgeben.

USB- und HDMI-Anschluss der Sony Alpha 6000
Hinter einer kleinen Klappen verstecken sich der Micro-USB- sowie Micro-HDMI-Anschluss.

Erster Eindruck

Nimmt man die Sony Alpha 6000 aus ihrer Verpackung, hält man ein solides Stück Technik in der Hand. Trotz ihres recht kantigen Designs liegt sie gut in der Hand, da sie einen ergonomisch ausgeformten Griff inklusive Daumenauflage auf der Rückseite besitzt.

Erst bei genauerem Hinsehen ist mir aufgefallen, dass sie gar kein Metallgehäuse hat. Auch die Knöpfe und Einstellräder machen einen hochwertigen Eindruck.

Ein Blick durch den Sucher überzeugt mit angenehmen Farben sowie hoher Auflösung. Auf der Unterseite findet sich auf dem Typenschild neben der Seriennummer der Hinweis „Made in Thailand“. Viele japanische Kamerahersteller produzieren dort inzwischen einen Großteil ihres Sortiments, sodass dies keinen negativen Einfluss auf die Qualität der Kamera hat.

Wie man bereits am Lieferumfang erkennen kann, wird bei der Alpha 6000 kein separates Akkuladegerät mitgeliefert, sondern ein Ladekabel, mit dem man den Akku direkt in der Kamera über den Micro-USB-Anschluss aufladen kann. Das ist praktisch, da man so über die fast überall verfügbaren Handyladekabel auch seine Kamera mit Strom versorgen kann.

Möchte man jedoch einen Zweitakku laden, gelingt dies nur, wenn man die Kamera gerade nicht benutzt oder sich ein externes Ladegerät zulegt. (Externes Ladegerät bei Amazon)

Bedienung und Handhabung

Wenn man mit Kameras aus dem Hause Sony vertraut ist, fällt die Bedienung der Alpha 6000 leicht. Die Menüs sind wie bei anderen Modellen des Herstellers vertikal aufgebaut.

Ist man die Menüstruktur anderer Hersteller (etwa Nikon oder Panasonic) gewöhnt, sucht man etwas länger in den Menüs und benötigt einige Stunden, bis man mit der Bedienung vertraut ist.

Mit den Einstellrädern an der Daumenwulst und um den Vierwegewähler rechts neben dem Display kann man zahlreiche Funktionen direkt steuern.

Auch sehr angenehm sind in dieser Hinsicht die Knöpfe C1 und C2, welche mit zahlreichen Funktionen belegt werden können („C“ = custom = indivduell). So lässt sich etwa schnell auf manuellen Fokus umschalten.

In die Daumenwulst integriert ist ein separater Videoauslöser. Diesen zu treffen ist allerdings recht fummelig, wenn man die Kamera mit einer Hand hält.

Sony Alpha 6000 Rückseite
Die Bedienelemente auf der Rückseite sind um das Display herum angeordnet.

Wie an den meisten handelsüblichen Kameras wird über das Moduswahlrad auf der Oberseite ausgewählt, ob man in der Programm-, Blenden- oder Zeitautomatik fotografieren, Videos aufnehmen oder Panoramen erstellen möchte.

Ebenfalls in der Oberseite der Kamera ist ein kleiner Aufklappblitz versenkt, der auf einen Knopfdruck hervorspringt und von Hand zurück gedrückt werden muss. Auf dem Zubehörschuh daneben finden externe Blitzgeräte, Mikrofone oder Videoleuchten Platz.

Die Funktionalität der Kamera lässt sich über die sogenannten PlayMemories Camera Apps erweitern. Diese werden auf einem eigenen Portal von Sony angeboten und bieten neben kostenlosen Standardfunktionen (Fernbedienung der Kamera per Smartphone) auch spezielle, kostenpflichtige Programme, etwa zur Fotografie von Sternenspuren. Die Preise liegen zwischen 4,99 € und 29,99 €.

Links zur Kamera

Fotografieren mit der Sony Alpha 6000: Praxiseindrücke

Wer schon einmal mit einer anspruchsvollen Kompaktkamera, einer System- oder Spiegelreflexkamera fotografiert hat, dem fällt es nicht schwer, mit der Alpha 6000 loszulegen.

Einige grundlegende Einstellungen sollte man natürlich vornehmen. Ich fotografiere meistens in der Zeitautoautomatik (A), bei der man nur die Blende vorwählt. Den ISO-Wert stelle ich auf „Automatik“, sodass ich bei schlechten Lichtverhältnissen nicht zu schnell verwackelte Fotos erhalte. Bilder nehme ich immer im RAW-Format auf (unkomprimierte Rohdaten, Sony nennt das ARW) und lasse die Kamera gleichzeitig auch Jpegs abspeichern. So kann man fast überall schnell ein paar Fotos von der Speicherkarte ziehen, ohne das man eine spezielle Software wie Adobe Lightroom bräuchte. Und wenn man die Fotos bearbeiten möchte, hat man dank RAWs alle Möglichkeiten und kann etwa den Weißabgleich nachträglich anpassen.

Testbild Sony Alpha 6000: Gartenschlauch und Blatt, Botanischer Garten Erlangen
Gartenschlauch und Blatt, Botanischer Garten Erlangen. Kamera: Sony Alpha 6000. Objektiv: SELP1650. Einstellungen: 29 mm, 1/60 Sek, f/5,6, ISO 200.
Testbild Sony Alpha 6000: Farn im Botanischen Garten Erlangen
Farn im Botanischen Garten Erlangen. Kamera: Sony Alpha 6000. Objektiv: SELP1650. Einstellungen: 50 mm, 1/80 Sek, f/5,6, ISO 100.

Der Autofokus arbeitet angenehm schnell und praktisch lautlos, dank Gesichtserkennung liegt die Schärfe meistens richtig.

Sein Motiv wählt man entweder über das Display oder den elektronischen Sucher. Dieser verfügt über einen Annäherungssensor und schaltet sich auf Wunsch an, sobald man sich mit dem Auge näher kommt.

Das Display ist nach oben und unten klappbar, sodass man sein Motiv auch dann im Blick behält, wenn man über Kopf (zum Beispiel in einer Menschengruppe) fotografiert. Und zum Arbeiten in Bodennähe braucht man sich nicht in den Dreck zu legen.

Sony Alpha 6000 Klappdisplay
Das Klappdisplay hat keine Touchfunktion und lässt sich nach oben und unten schwenken.

Wenn man die Kamera auf ein Stativ schraubt, lässt sich die Batterieklappe trotzdem öffnen. Das ist sehr praktisch, wenn man länger fotografiert und den Akku oder die Speicherkarte wechseln möchte.

Wie bereits weiter oben beschrieben, besitzt die Kamera eigene Apps. Mit der App Smart-Fernbedienung lässt sich die Kamera über das Smartphone steuern.

Die Vernetzung mit dem Smartphone (Android und iOS) klappte im Test problemlos. Nachdem man die offizielle PlayMemories-App aus dem Play Store beziehungsweise App Store auf dem Handy installiert hat, startet man die App Smart-Fernbedienung an der Kamera und scannt vom Kameradisplay einen QR-Code mit dem Smartphone. Schon sind beide Geräte miteinander verbunden. Nun sieht man das Kamerabild auf dem Handydisplay, kann die Einstellungen ändern und die Kamera auslösen. Sehr praktisch, wenn man (etwa für Gruppenfotos mit Fotograf) keinen Fernauslöser besitzt oder die Kamera an einem schwer zugänglichen Ort aufstellen und fernsteuern möchte.

Testbild Sony Alpha 6000: Makroaufnahme eines Krokus, Erlangen
Makroaufnahme eines Krokus, Erlangen. Kamera: Sony Alpha 6000. Objektiv: SELP1650. Einstellungen: 50 mm, 1/400 Sek, f/5,6, ISO 100.
Testbild Sony Alpha 6000: Altes Rathaus, Bamberg
Altes Rathaus, Bamberg. Kamera: Sony Alpha 6000. Objektiv: SELP1650. Einstellungen: 16 mm, 1/400 Sek, f/8, ISO 100.

Am Kitobjektiv Sony E 16-50mm f/3,5-5,6 (SELP1650) hat man zwei Möglichkeiten zu Zoomen: über den Ring und einen an der Seite angebrachten Schiebeschalter.

Beides steuert einen Motor im Objektiv, mit dem Schieber geht es allerdings sanfter zu steuern, sodass Zoomfahrten beim Filmen deutlich schöner werden.

Der optische Bildstabilisator erleichtert die Arbeit bei schlechten Lichtverhältnissen, sodass man Abends noch etwas länger aus der Hand fotografieren kann, ohne dass die Aufnahmen verwackeln. Im Weitwinkelbereich ist zum Beispiel 1/10 Sekunde leicht zu halten. Auf Grund seiner eher geringen Lichtstärke kann man mit dem 16-50 natürlich keine Portraits mit wunderschön unscharfem Hintergrund aufnehmen. Doch dafür ist ohnehin ein Portraitobjektiv wie das Sony E 50 mm f/1,8 besser geeignet. (Zum Amazon-Angebot: Sony E 50 mm f/1,8) Aber in den meisten Situationen ist man mit dem Brennweitenbereich, der 24-75 mm an Kleinbild entspricht, gut aufgestellt. Weitwinkelaufnahmen von Innenräumen sind genauso möglich wie leichte Teleaufnahmen. Auf Reisen lassen sich damit die meisten Motive gut einfangen. Nur auf eine Safari sollte man lieber noch ein gutes Teleobjektiv mitnehmen.

Testbilder Sony Alpha 6000

Bildqualität im Test

Der relativ große APS-C-Bildsensor der Sony Alpha 6000 löst mit 24 Megapixeln sehr hoch auf. Die Bildqualität ist entsprechend gut.

Wie mir allerdings aufgefallen ist, begrenzt das Kit-Objektiv 16-50mm f/3,5-5,6 die Bildqualität recht deutlich. Die Vergleichsaufnahmen zeigen die optische Leistung bei den Brennweiten 16 mm, 30 mm und 50 mm jeweils bei allen vollen Blendenstufen.

Während die Bildmitte im Weitwinkel- und Normalbereich eine hohe Schärfe aufweist, sieht sie bei 50 mm nur auf Blende f/11 abgeblendet halbwegs akzeptabel aus. In den Ecken werden vor allem die Weitwinkelaufnahmen sehr weich. Das Objektiv bremst die Leistung der Kamera recht offensichtlich aus.

Sony Alpha 6000: Bildmitte des Sony E 16-50mm
Bildmitte des Sony E 16-50mm f/3,5-5,6 an der Sony Alpha 6000.
Sony Alpha 6000: Rechte obere Ecke des Sony E 16-50mm
Rechte obere Ecke des Sony E 16-50mm f/3,5-5,6 an der Sony Alpha 6000.
Testmotiv für den ISO-Vergleich
Testmotiv für den ISO-Vergleich mit Filmverpackungen und Teddybär.

Für die ISO-Testaufnahmen hat ein kleiner Teddy Platz genommen, dessen Fell die Detailwiedergabe von menschlichem Haar recht gut simuliert.

Die Fotos wurden mit der standardmäßig auf „Normal“ eingestellten Rauschunterdrückung aufgenommen. So wird zwar selbst bei hohen ISO-Werten kaum Rauschen sichtbar, Details verwaschen jedoch und werden sehr weich dargestellt.

Bis ISO 800 sehen die Fotos gut aus, darüber gehen jedoch recht viele Bildinformationen verloren. Möchte man die Fotos nicht groß ausbelichten, sondern im Internet zeigen und gelegentlich ein Fotobuch drucken, sind allerdings auch die ISO-Werte bis 3200 in Ordnung.

ISO-Vergleich Sony Alpha 6000
Rauschen im ISO-Vergleich, die Rauschunterdrückung wurde auf Normal gestellt.

Video

Im Videomodus verrichtet der kontinuierliche Autofokus gute Arbeit und verfolgt ein erfasstes Objekt zuverlässig.

Die Auflösungsschwächen des Kit-Objektivs fallen beim Bewegtbild nicht ins Gewicht, da die Alpha 6000 Videos „nur“ in 1920 × 1080 (Full HD) aufnimmt.

Der Bildstabilisator (OSS) macht seine Arbeit sehr ordentlich und führt zu angenehm ruhigen Aufnahmen, solange man sich selbst nicht bewegt. Läuft man mit der Kamera in der Hand herum, fängt das Bild etwas an zu „schwimmen“. Doch dieser Effekt tritt bei allen Bildstabilisatoren auf.

Testergebnis Sony Alpha 6000: Pro & Contra

Sony Alpha 6000 Systemkamera

Sony Alpha 6000 Systemkamera
  • Sehr gute Bildqualität
  • Schneller Autofokus
  • Kompakte Maße
  • Gute Verarbeitung
  • Mäßiges Kit-Objektiv (SELP16-50)
  • Externes Ladegerät nicht im Lieferumfang
  • Kein 4K-Video

Fazit

Mit der Alpha 6000 bietet Sony eine sehr ansprechende Kamera mit vielen Funktionen, die auch anspruchsvollen Fotografen als leistungsfähiges Werkzeug dienen kann. Ihre geringe Größe macht sie zu einer idealen Begleiterin auf Reisen.

Das Kit-Objektiv 16-50mm f/3,5-5,6 ist offensichtlich ebenfalls auf jackentaschentaugliche Maße getrimmt und liefert nur eine durchschnittliche Abbildungsleistung. Für einen Mehrpreis von 80–100 € im Set kann man es dennoch bedenkenlos kaufen. Wer sich eine tolle Kamera wie die Sony Alpha 6000 gönnt, sollte jedoch auch die Anschaffung eines besseren Objektivs überlegen, etwa des Sony Vario-Tessar T* E 16-70mm F4 ZA OSS oder des Sony E PZ 18-105mm F4 G OSS. (Angebote bei Amazon: Sony Vario-Tessar T* E 16-70mm F4 ZA OSS beziehungsweise Sony E PZ 18-105mm F4 G OSS)

Inzwischen gibt es die neueren (und deutlich teureren) Modelle Sony Alpha 6300 und Sony Alpha 6500. (Angebote bei Amazon: Sony Alpha 6300 beziehungsweise Sony Alpha 6500) Diese bieten als große Neuerung 4K-Video und einen verbesserten Autofokus. Wer darauf verzichten kann, spart mit der Alpha 6000 genug Geld, um sich gleich ein besseres Objektiv leisten zu können.

Andreas

Testbericht von Andreas

Andreas fotografiert seit fast zwanzig Jahren mit Digitalkameras und hat bereits mit einer Vielzahl von Kameramodellen gearbeitet. In all der Zeit hat er sich eine gesunde Portion Neugier erhalten und freut sich über jede technische Innovation. Wenn er nicht gerade Kameras testet, ist er als freiberuflicher Fotodesigner tätig.

Technische Daten

Kameramodell
Sony Alpha 6000
Markteinführung
2014
Auflösung
24,3 Megapixel
Sensortyp
Exmor (CMOS)
Sensorgröße
APS-C (23,5 mm × 15,6 mm)
ISO-Bereich
100 – 25.600
Akkuleistung
bis zu 360 Aufnahmen oder 60 Minuten Video
Bildformate
JPEG, RAW (Sony ARW 2.3)
Serienbildgeschwindigkeit
11 Bilder pro Sekunde
Objektivanschluss
Sony E-Mount
Autofokus
Hybrid-Autofokus (AF-Phasendetektion/AF-Kontrastdetektion)
Belichtungszeit (Foto)
1/4000 – 30 Sekunden
Verschlusszeit (Video)
1/4000 bis ¼ Sekunde
Videoauflösung
1.920 × 1.080 (Full HD) in 60p oder 50p
Videoformate
AVCHD, MP4, XAVC S
Tonaufzeichnung
Integriertes Stereomikrofon
Display
Schwenkbares 3"-LC-Display, 921.600 Bildpunkte
Sucher
Elektronisch, 1.440.000 Bildpunkte
Blitzgerät
Ausklappbar, Leitzahl 6
Bildstabilisator
Nein, jeweils objektivabhängig
GPS
Nein
Wi-Fi
Ja
Anschlüsse
Micro-USB (2.0), Micro-HDMI (Typ D)
Speicherkartentyp
Memory Stick PRO Duo, Memory Stick PRO-HG Duo, Memory Stick XC-HG Duo, SD, SDHC, SDXC
Gewicht
344 g (nur Gehäuse, mit Akku und Speicherkarte)
Abmessungen
120 mm × 66,9 mm × 45,1 mm

Sony Alpha 6000 Test

Sony Alpha 6000 Test
Sony Alpha 6000 Test: Ergebnisse im Überblick

Möchtest du bei neuen Kamera-Tests benachrichtigt werden?