Kamera Tests

Panasonic Lumix LX100 Test

Testbericht vom 9. April 2019

Kompaktkamera ist nicht gleich Kompaktkamera. Während der eine möglichst unkompliziert im Automatikmodus fotografieren möchte, wünscht sich der andere ein anspruchsvolles Werkzeug, welches ihm die volle Kontrolle über alle Funktionen erlaubt. Die Panasonic Lumix LX100 erinnert auf den ersten Blick an analoge Messsucherkameras und bietet in ihrem Inneren einen für Kompaktkameras ungewöhnlich großen 4/3-Sensor. Ob diese Mischung überzeugen kann, schreibe ich in diesem Testbericht.

Panasonic Lumix LX100
Panasonic Lumix LX100

Testbericht Panasonic Lumix LX100

Lieferumfang

Panasonic Lumix LX100: Blumen
Blumenmischung. Kamera: Panasonic Lumix LX100. Einstellungen: 75 mm, 1/160 Sek, f/4, ISO 200.

Ausstattung

Das Besondere an der Panasonic Lumix LX100 ist ihr Sensor im 4/3-Format. Er entspricht den Bildsensoren der Systemkameras von Panasonic und Olympus und ist damit ein gutes Stück größer als die inzwischen üblichen 1-Zoll-Sensoren anderer Kompaktkameras. Diesen großen Bildsensor nutzt die LX100 jedoch nie vollständig aus, sondern schneidet je nach eingestelltem Bildformat (3:2, 4:3, 16:9) ein Foto mit nahezu gleichbleibender Auflösung (10 - 12,5 Megapixel) heraus.

Videos nimmt die Lumix LX100 in Full HD (1920 × 1080) mit bis zu 60 Bildern/s auf, in 4K (3840 × 2160) sind es noch 30 Bilder/s. Alle Daten werden auf SD-Karten (auch SDHC und SDXC) gespeichert. Als Empfindlichkeit lassen sich Werte zwischen ISO 100 und 25.600 einstellen. Das fest verbaute Zoomobjektiv mit der Aufschrift „LEICA DC VARIO SUMMILUX 1:1.7-2.8/10.9-34 ASPH“ entspricht der Brennweite 24-75 mm an einer Kleinbildkamera, es handelt sich also um ein 3-fach-Zoom.

Objektiv der Panasonic Lumix LX100 von der Seite
Die Lumix LX100 verfügt über ein von Leica gerechnetes Zoomobjektiv und auch vom Aussehen erinnert sie an klassische Leicas.

Der Bildschirm auf der Rückseite ist nicht berührungsempfindlich und verfügt über eine Diagonale von 3 Zoll sowie eine Auflösung von 0,92 Megapixel. Zusätzlich ist ein digitaler Sucher (Live View) verbaut, der mit 2,76 Megapixel hoch auflöst. Das Gehäuse der Kamera besteht aus Metall. Bei Bedarf kann der mitgelieferte Blitz (VEK0V37Z1-A) aufgesteckt werden.

Display auf der Rückseite der Panasonic Lumix LX100
Das Display der LX100 ist weder berührungsempfindlich, noch lässt es sich klappen oder schwenken.
Aufsteckblitz auf der Rückseite der Panasonic Lumix LX100
Der elektronische Sucher lässt sich über das kleine Rädchen an die Sehstärke des Fotografen anpassen.

Zur Verbindung mit mobilen Geräten verfügt die Kamera über ein Wifi-Modul, so lassen sich per App Fotos übertragen oder man kann die Kamera fernsteuern. Zum Anschluss an einen PC steht hinter einer kleinen Klappe auf der rechten Seite ein Micro-USB-Anschluss zur Verfügung, externe Monitore oder Fernseher lassen sich über die Micro-HDMI-Buchse (Typ D) anschließen.

Erster Eindruck

Beim Auspacken hält man eine relativ große und schwere Kompaktkamera in der Hand. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass ein größerer Sensor als in anderen Modellen verbaut ist. Das Metallgehäuse liegt gut in der Hand, was auch an der gut ausgeformten Griffwulst und der Daumenauflage auf der Rückseite liegt. Auf der Unterseite befindet sich das Typenschild mit der Seriennummer und dem Hinweis „Made in China“. Das ist heutzutage kein negatives Merkmal mehr, wenn man bedenkt, dass auch Apple, Samsung und andere Konzerne einen Großteil ihrer Produkte in China fertigen lassen.

Im kompakten Karton befindet sich neben der Kamera einiges an Zubehör. Der Akku wird zusammen mit einem echten Ladegerät geliefert, sodass er separat von der Kamera geladen werden kann. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man einen (nicht im Lieferumfang enthaltenen) Zweitakku vom Typ DMW-BLG10 laden möchte, während man die Kamera nutzt. Dank des mitgelieferten Gurts kann man sich die Kamera bequem um den Hals hängen. Und der Aufsteckblitz wird in einem kleinen Stoffbeutel geliefert. Natürlich darf ein USB-Kabel nicht fehlen, damit sich Fotos und Videos direkt auf den Computer übertragen lassen.

Bedienung

Kompaktkameras werden im Automatikmodus betrieben und können von jedem Kind bedient werden? Diese These widerlegt die LX100 sofort. Man hat eher den Eindruck, eine analoge Kamera in der Hand zu halten, bei der man alles selbst einstellen kann. Das fängt schon damit an, dass die Kamera auf den ersten Blick keinen Automatikmodus besitzt. Stattdessen befindet sich auf der Oberseite eine Rad zum Einstellen der Belichtungszeit, einschließlich eines roten „A“, damit wird die Zeitautomatik gewählt. Am Objektiv befindet sich entsprechend ein Blendenring, über den sich manuell die Blende wählen lässt und der zusätzlich eine Blendenautomatik anbietet. Alternativ kann auch der Knopf „iA“ betätigt werden, dann aktiviert sich die „intelligente Automatik“ und nimmt dem Fotografen die meiste Arbeit ab. Eine Belichtungskorrektur ist über ein eigenes Einstellrad rechts vom Auslöser möglich.

Blitzschuh und Einstellräder auf der Oberseite der Panasonic Lumix LX100
Auf der Oberseite sieht man das Zeitenrad mit An- und Ausschalter, die Belichtungskorrektur, den Auslöser mit Zoomwippe und andere Bedienungselemente.

Die meiste Zeit wird man wohl den Autofokus verwenden. Aktiviert man jedoch den manuellen Fokus, kann direkt per Dreh am Fokusring scharfgestellt werden. Im Sucher und auf dem Display helfen dann farblich hervorgehobene Kanten bei der Fokussierung.

Ebenfalls am Objektiv lässt sich das Bildformat einstellen. Nur gezoomt wird voll elektronisch per Wippe, die sich um den Auslöser herum befindet. Vorher sollte man jedoch den Objektivdeckel entfernen, der wie bei einer Spiegelreflex- oder Systemkamera aufgesteckt ist. Wer es unkomplizierter haben möchte, investiert in einen automatisch öffnenden Deckel wie den Panasonic DMW-LFAC1. Dank des Filtergewindes am Objektiv (43 mm) können jederzeit Pol-, Neutraldichte- oder UV-Filter beim Fotografieren verwendet werden.

Das Display auf der Rückseite lässt sich weder klappen, noch ist es berührungsempfindlich. Dafür sind zahlreiche Knöpfe und Bedienungselemente darüber und daneben angeordnet. Deshalb lassen sich wichtige Einstellungen wie ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich und Fokusmethode beziehungsweise -messfeld schnell vornehmen. Über die Knöpfe Fn1 bis Fn3 kann zudem die Bedienung an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Muss man doch einmal ins Menü „abtauchen“, ist dieses klar gegliedert und stellt den Benutzer vor keine Rätsel.

Der Zubehörschuh auf der Oberseite bietet nicht nur Platz für das mitgelieferte Blitzgerät, es können auch andere Blitzgeräte, Videoleuchten oder Mikrofone aufgesteckt werden. Letztere müssen dann leider an einen externen Rekorder angeschlossen werden, da die LX100 über keinen Audioeingang verfügt.

Links zur Kamera

Fotografieren mit der Panasonic Lumix LX100: Praxiseindrücke

Kamera ausgepackt und rein in die Stadt. Wie eine „Große“ hängt die Panasonic Lumix LX100 um den Hals, nicht an einer Schlaufe am Handgelenk. Und nimmt man sie vors Gesicht, blickt man durch den mit 2,76 Megapixeln hoch auflösenden Sucher, der sich durch den eingebauten Näherungssensor sofort aktiviert. Er macht einen ausgezeichneten Eindruck, gerade bei Sonnenschein möchte man gar nicht zurück aufs Display wechseln.

Die durchdachten Bedienelemente machen die Kamera zu einem Werkzeug. Es handelt sich nicht um eine Einsteigerkamera, mit der man einfach drauflos knipst. Anfangs benötigt man eine gewisse Einarbeitungszeit und danach genießt man eine bewusste Art des Fotografierens, wie man sie von Kompaktkameras kaum mehr kennt. Man wählt die richtige Blende für das Motiv, legt durch den Sucher bewusst den Bildausschnitt fest und nimmt gegebenenfalls eine Belichtungskorrektur vor, deren Ergebnis man sofort im Sucher sieht. Auch eine ISO-Automatik ist natürlich mit an Bord, sodass man keine Angst vor verwackelten Aufnahmen haben muss. Analoge Anklänge und Komfort geben sich gekonnt die Klinke in die Hand.

Und bei Bedarf wählt man die intelligente Automatik und knipst per Display doch ganz unkompliziert. Äußerst praktisch, wenn man die Kamera jemanden in die Hand drücken möchte, der sich nicht so gut auskennt. Oder für den Anfang, wenn man selbst vorher nur mit dem Smartphone fotografiert hat und sich nicht selbst um die Details kümmern möchte. Möchte man seine Fotos mit einem besonderen Effekt oder Aussehen ausstatten, hilft ein Druck auf den Knopf mit der Aufschrift „Filter“ weiter, der einem direkt Zugriff auf eine gute Auswahl bietet.

Testbild Panasonic Lumix LX100: Schaufenster Sale
Schaufenster im Schlussverkauf, Erlangen. Kamera: Panasonic Lumix LX100. Einstellungen: 43 mm, 1/100 Sek, f/2,8, ISO 200.

Neben der Bedienung ist das Alleinstellungsmerkmal dieser Kamera ihr großer Bildsensor. Dessen Fläche wird jedoch nie komplett genutzt. Je nach gewähltem Bildformat wird stattdessen ein anderer Ausschnitt des Sensors zum Erstellen der Bilddaten genutzt, die Bilddiagonale und der Bildwinkel bleiben dabei immer fast identisch. Klingt kompliziert, ist jedoch schnell erklärt. Schaltet man bei einer anderen Kamera oder einem Smartphone vom Standardseitenverhältnis (meist 4:3) auf 3:2 oder 16:9 um, „zoomt“ der Bildausschnitt etwas ans Motiv heran. Es passt also nicht so viel aufs Bild, bzw. das eigentliche Foto wird beschnitten. Bei der Lumix LX100 ist das nicht der Fall, hier bleibt der Blickwinkel nahezu identisch, aus dem Bildkreis wird einfach ein Ausschnitt im entsprechenden Format herausgeschnitten.

Das verbaute Zoomobjektiv bietet einen für viele Ansprüche ausreichenden Zoombereich von 24-75 mm (entsprechend Kleinbild). Damit lassen sich sowohl Innenräume und Landschaften, als auch Porträts gut aufnehmen. Die Lichtstärke nimmt beim Zoomen leider ziemlich schnell ab und so bleibt von der Offenblende f/1,7 bei 24 mm nur noch f/2,7 bei 50 mm Brennweite übrig. Das ist wohl der kompakten Bauform geschuldet. So kann man mit der LX100 bei Porträts natürlich etwas Unschärfe in den Hintergrund bekommen, allerdings auch nicht allzu viel. Mit etwas längeren Belichtungszeiten gelingen verwacklungsfreie Aufnahmen dank des optischen Bildstabilisators gut. Blendet man ab auf f/16, kann man auch bei Tageslicht Bewegungsunschärfen von vorbeifahrenden Autos oder Fahrrädern einfangen.

Testbild Panasonic Lumix LX100: Schlossplatz Erlangen Strand
Voll abgeblendet auf f/16, Stadtstrand auf dem Schlossplatz Erlangen. Kamera: Panasonic Lumix LX100. Einstellungen: 25 mm, 1/25 Sek, f/16, ISO 200.
Testbild Panasonic Lumix LX100: Akelei Macro
Mit der LX100 sind Makroaufnahmen bis zu einem gewissen Grad möglich. Kamera: Panasonic Lumix LX100. Einstellungen: 50 mm, 1/400 Sek, f/2,7, ISO 200.

Ich fotografiere wie immer in den Formaten RAW (RW2) und JPEG zugleich. So kann ich direkt die JPEGs zum Teilen verwenden und für die Nachbearbeitung (etwa mit Adobe Lightroom) habe ich dank des RAW-Formats dennoch alle Möglichkeiten. Die Kamera ist auch in einer weiteren Hinsicht moderner als man auf den ersten Blick meinen könnte: sie verfügt über Wifi und lässt sich so per Tablet oder Smartphone steuern und Fotos können direkt übertragen werden. Dafür muss lediglich die Panasonic Image App (gibt es für Android und iOS) installiert und das jeweilige Gerät mit der Lumix LX100 gekoppelt werden.

Testbilder Panasonic Lumix LX100

Bildqualität im Test

Wie bereits vorher im Text erwähnt, verfügt die Panasonic Lumix LX100 über einen Bildsensor im großen 4/3-Format. Von diesem wird jedoch immer nur ein Ausschnitt verwendet, sodass die effektive Sensorfläche in etwa der einer Kamera mit 1-Zoll-Sensor (cicra 2,54 cm) entspricht. Damit sind bei schlechtem Licht deutlich bessere Aufnahmen als mit einem Smartphone möglich, die Bildqualität einer Systemkamera mit APS- oder gar Vollformatsensor kann man jedoch nicht erwarten. Das eingebaute Objektiv bietet eine überzeugende Leistung, wenn auch bei näherer Betrachtung leichte Schwächen zu erkennen sind.

Auch für diesen Test habe ich eine wunderschöne Ziegelwand fotografiert, welche die Bildschärfe in verschiedenen Zoomstufen verdeutlicht. Zu sehen sind Ausschnitte von Jpeg-Dateien in höchster Qualität, um einen Eindruck der kamerainternen Bildverarbeitung zu geben. In der Bildmitte kann das Objektiv bei Offenblende nur bei 35mm Brennweite mit voller Schärfe überzeugen. Bei allen anderen Brennweiten muss etwas abgeblendet werden. Bei 24 mm auf f/4, bei 75 mm sogar auf f/5,6. In den Bildecken zeigt sich ein deutlich weicheres Bild. Hier macht das Objektiv bei 50 mm Brennweite die beste Figur, bei 75 mm bleiben die Ecken immer recht weich. Abblenden auf Blende f/4 hilft bei allen anderen Brennweiten. Die Randunschärfe dürfte im Alltag nicht allzu oft auffallen, da das Motiv sich meistens in der Bildmitte und nicht an den Rändern befindet. Und für ein vergleichbares Objektiv an einer Systemkamera oder DSLR zahlt man genauso viel für die ganze Panasonic Lumix LX100.

Panasonic Lumix LX100: Bildmitte von Testaufnahmen
Bildmitte von Testaufnahmen mit der Panasonic Lumix LX100.

Zum Bildrand hin fällt die Schärfe bei 24 mm Weitwinkel deutlich sichtbar ab, auch leichte Farbsäume werden sichtbar.

Panasonic Lumix LX100: Rechter oberer Rand von Testaufnahmen
Rechter oberer Rand von Testaufnahmen der Panasonic Lumix LX100.
Testmotiv für den ISO-Vergleich
Testmotiv für den ISO-Vergleich mit Filmverpackungen und Teddybär.

Um das Bildrauschen bei verschiedenen ISO-Werten zu vergleichen, habe ich einen kuscheligen Teddy fotografiert, dessen Fell etwa den Details von Haar bzw. Fell bei Mensch und Tier entspricht. Die Filmverpackung gibt einen Eindruck, wie sich die Farbwiedergabe verhält. Hier habe ich die Fotos im RAW-Format verwendet und in Adobe Lightroom ohne Rauschunterdrückung entwickelt. Die Lumix LX100 rechnet im Jpeg-Format das Rauschen derart stark heraus, dass sehr weiche Bilder entstehen und dadurch Strukturen verschwinden.

Panasonic Lumix LX100: Rauschreduzierung RAW vs. JPEG
Zwei Mal ISO 6400 mit der Lumix LX100. Links: RW2, in Adobe Lightroom entwickelt (ohne Rauschreduzierung). Rechts: JPEG aus der Kamera, Standard Rauschunterdrückung.

Da nehme ich lieber etwas Bildrauschen in Kauf. Bis ISO 1600 sehen die Fotos sehr gut aus und können problemlos in voller Größe verwendet werden. Bei ISO 3200 und 6400 tritt das Rauschen deutlicher hervor und ab ISO 12.800 wird vor allem das Farbrauschen störend sichtbar. Werte oberhalb von ISO 6400 sollte man also nur verwenden, wenn es darum geht, überhaupt ein Foto machen zu können.

Panasonic Lumix LX100: ISO-Vergleich
Bildrauschen im ISO-Vergleich.

Insgesamt reicht die Bildqualität der Aufnahmen mit 12,8 Megapixeln für sehr scharfe Abzüge bis zum Format 20 cm × 30 cm aus und auch Abzüge mit 30 cm × 45 cm machen noch einen guten Eindruck.

Video

Im Videomodus interessiert das Bildrauschen nur selten, da man meist mit 25 Bildern/s (in 4K) oder 50 Bildern/s (Full HD) filmt und somit relativ lange Belichtungszeiten möglich sind. Über dem Display auf der Rückseite der Kamera befindet sich der Auslöser für Videoaufnahmen. So startet man diese nicht ohne Absicht. Der Bildstabilisator verrichtet auch beim Filmen seine Arbeit gut und der Autofokus macht seine Arbeit ordentlich. Schnelle Sportarten bringen den Autofokus jedoch an seine Grenzen. Leider kann die ISO-Automatik beim Filmen nicht aktiviert werden. Hier muss also über Blenden- oder Zeitautomatik die Belichtung in der laufenden Aufnahme angepasst werden. Wie bereits vorher erwähnt, gibt es keinen Audioeingang, weshalb kein externes Mikrofon angeschlossen werden kann. Wer nicht aufs interne Mikrofon setzen möchte, muss den Ton mit einem externen Rekorder aufzeichnen. Und wer experimentierfreudig ist, kommt mit Zeitrafferaufnahmen auf seine Kosten.

Testergebnis Panasonic Lumix LX100: Pro & Contra

Panasonic Lumix LX100 Kompaktkamera

Panasonic Lumix LX100 Kompaktkamera
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Semiprofessionelle Ausstattung
  • Sehr gute Bildqualität für eine Kompaktkamera
  • Großer Funktionsumfang
  • Kein Touchscreen, Display nicht schwenkbar
  • Abbildungsleistung des Objektivs könnte etwas besser sein

Fazit

Mit der Panasonic Lumix LX100 entscheidet man sich bewusst für eine besondere Kamera. Der große Bildsensor lässt die Auswahl verschiedener Bildformate bei gleichbleibender Bildqualität zu. Und neben dem Aussehen erinnert auch die Bedienung an eine analoge Messsucherkamera, dies sorgt für ein angenehm entschleunigtes Fotografieren. Doch wenn es darauf ankommt, kann die Kamera auch vollautomatisch betrieben werden. Die technische Ausstattung (inklusive 4K-Video) kann sich nach wie vor sehen lassen, auch wenn die LX100 bereits 2014 vorgestellt wurde.

Andreas

Testbericht von Andreas

Andreas fotografiert seit fast zwanzig Jahren mit Digitalkameras und hat bereits mit einer Vielzahl von Kameramodellen gearbeitet. In all der Zeit hat er sich eine gesunde Portion Neugier erhalten und freut sich über jede technische Innovation. Wenn er nicht gerade Kameras testet, ist er als freiberuflicher Fotodesigner tätig.

Technische Daten

Kameramodell
Panasonic Lumix LX100
Markteinführung
2014
Auflösung
12,8 Megapixel
Sensortyp
CMOS
Sensorgröße
4/3 Zoll (17,3 mm × 13,0 mm)
ISO-Bereich
100 – 25.600
Akkuleistung
bis zu 350 Aufnahmen ohne und 300 Aufnahmen mit Blitz
Bildformate
JPEG, RAW, RAW + JPEG
Serienbildgeschwindigkeit
40 Bilder pro Sekunde (mit elektronischem Verschluss, ohne Live View)
Objektiv
24 – 72 mm (entsprechend Kleinbild), f/1,7 - 2,8
Autofokus
DFD (kombinierter Kontrast- und Phasen-AF)
Verschlusszeiten (Foto)
1/4000 – 60 Sekunden (mechanisch), 1/16000 – 1 Sekunde (elektronisch)
Verschlusszeiten (Video)
1/16000 – ½ Sekunden
Videoauflösung
3840 x 2160 Pixel (4K) in 25p, 1920 × 1080 Pixel (Full HD) in 50p
Videoformate
AVCHD, MP4
Tonaufzeichnung
Integriertes Stereomikrofon
Display
3"-LC-Display, 921,000 Bildpunkte
Sucher
Ja, 0,38 Zoll Live View Finder (2,764 Millionen Bildpunkte), 100 % Bildfeldabdeckung
Blitzgerät
Aufsteckbar (mitgeliefert)
Bildstabilisator
Ja, Power O.I.S.
GPS
Nein
Wi-Fi
Ja
Anschlüsse
Micro-USB (2.0), Micro-HDMI (Typ D)
Speicherkartentyp
SD, SDHC, SDXC
Gewicht
393 g (mit Akku und Speicherkarte)
Abmessungen
114,8 mm × 66,2 mm × 55 mm

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Bildqualität

  • Bildqualität sehr gut
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Kompakte Maße
  • Großer Funktionsumfang
  • Gering ausgeformter Griff
  • Hohe Anfangslichtstärke des Objektivs nimmt beim Zoomen schnell ab
  • 1. Platz ➜ Kompaktkamera-Testsieger
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Bildqualität

  • Bildqualität sehr gut
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Kompakt und leicht
  • Nur Full-HD-Video
  • Hohe Anfangslichtstärke des Objektivs nimmt beim Zoomen schnell ab
  • Kompaktkamera-Preis-Leistungs-Sieger
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